Allgemein

Bild des Monats Januar 2023

20. Januar 2023

 

Bei den Werken des Künstlers Andreu Alfaros spielen fertige Industrieprodukte, darunter Röhren aus Eisen, Aluminium und Edelstahl, eine wichtige Rolle. So auch bei seiner zehn Meter hohen Plastik „Die Welt“ am Platz der Republik in Frankfurt, bei welcher der Künstler polierte Edelstahlstäbe verarbeitet hat. Wie ein riesiger, sich in verschiedene Richtungen öffnender Fächer überspannt die Skulptur einen Fußgängersteg, der zur DZ-Bank führt. Dieses 1986 errichtete Kunstwerk fotografierte Mirko Gahn bei einer Städtereise.

Bild des Monats Dezember 2022

Bild des Monats November 2022

26. November 2022

  

Bei einer Fahrt mit dem Ausflugsschiff auf dem Forggensee präsentierte sich dem Fotografen Armin Barth bei schönstem Wetter nicht nur das herrliche Panorama der Alpenlandschaft. Sein fotografisch geschultes Auge entdeckte während dieser Fahrt eine Möwe, welche auf einer Boje sitzend anscheinend nur darauf wartete, fotografiert zu werden. Er nutzte die Situation und als Ergebnis entstand ein ruhig wirkendes Foto mit einer eindeutigen Bildaussage.

 

EINLADUNG zu

8. November 2022

Bei Popcorn und Kinofeeling bieten wir auf einer 8-Meter-Leinwand einen unterhaltsamen Novemberabend mit kurzweiligen Bilderschauen unterschiedlicher Themen. Der Zugang zum Kino befindet sich in der Bamberger Straße 3 am unteren Stadtturm neben dem Eingang zum WEKA-Kaufhaus und ist leider nicht barrierefrei (Treppenhaus).

 

 

Bild des Monats Oktober 2022

10. Oktober 2022

  

Der „Rote Apollo“, bei uns allgemein als „Apollofalter“ bekannt, ist ein in Europa stark bedrohter und streng geschützter Schmetterling. Die Realität der Bedrohung konnte man in diesem Jahr am Hang bei Wallersberg erahnen. Es gab sehr wenig blühende Pflanzen und dementsprechend auch wesentlich weniger Schmetterlinge als sonst, die man üblicherweise anzutreffen gewohnt war. So war es schon gewissermaßen ein Glücksfall, dass Siegfried Mischke einen der wenigen Apollofalter bei der Nahrungsaufnahme entdeckte.

 

Bild des Monats September 2022

14. September 2022

  

„Ein Universum entsteht“ ist der Titel des Fotos von Reinhold Hopf. Es handelt sich hier um ein sprichwörtliches Universum aus vielen farbigen Puderpartikel, welches durch die Kollision zweier Schminkpinselspitzen entstanden ist, auf denen verschiedenfarbiges Puder aufgebracht wurde. Dass es sich bei dieser Aufnahme um Highspeedfotografie handelt, kann man auf den ersten Blick nicht erkennen. Das scheinbare „Einfrieren“ der einzelnen Farbpartikel erfolgte hier durch den Einsatz von Blitzgeräten. Benutzt wurden dabei zwei Geräte mit sehr kurzer Leuchtdauer, die im Winkel von 45° vor den Pinseln platziert wurden. 

 

Bild des Monats August 2022

14. August 2022

  

Ein Gartenteich, insbesondere in einer Ortsrandlage, ist nicht selten ein Eldorado für Fotografen. Günther Lamm besitzt ein solches ökologisches Kleinod, an dem für ihn Wildente, Frosch, Libelle und Co. willkommene Fotomotive sind. Vor kurzem erlebte er sein bisher größtes Highlight, als er in seinem Teich zwei Ringelnattern entdeckte. Obwohl diese Schlangen sehr scheu sind, hatte er erstaunlicherweise zum Fotografieren der circa 50 cm langen Tiere ausreichend Zeit. Dies ist seine interessanteste Aufnahme, als eine der Nattern zum Nachwürgen eines kurz vorher gefressenen Beutetieres ihr Maul weit aufriss.

 

Bild des Monats Juli 2022

26. Juli 2022

 

Diese Aufnahme entstand am Strand in der Nähe von Lissabon. Tang Guang-Ping fotografierte es am Abend, als vom Restlicht der gerade untergegangenen Sonne der Himmel, das Meer und der Strand in eine zauberhaft anmutende Lichtstimmung versetzt wurde.

Bild des Monats Juni 2022

10. Juli 2022

 

Ein Motiv, welches es wohl so nicht mehr geben wird, war bei der Abschlussveranstaltung des Lichtdesign-Projekts „Oberfranken leuchtet“ in Marktzeuln das Feuerwerk an der Rodach, welches von vielen Besuchern verfolgt wurde. „Wie hoch werden die Feuerwerksraketen aufsteigen?“ war die große Unbekannte für alle Fotografen*innen, um mit der richtigen Objektivwahl die Spiegelung der Illuminationen im Wasser sowie die Leuchtspuren des Feuerwerks im Bild festhalten zu können. Karl-Heinz Gehringer entschied sich für ein 24-mm-Objektiv und lag damit goldrichtig.

 

Bild des Monats Mai 2022

15. Mai 2022

  

Dieses majestätische und eindrucksvolle „Porträt eines Gänsegeiers“ fotografierte der LFC-Vorsitzende Peter Müller.

Diese Vogelart gehört zur Familie der habichtartigen Greifvögel und zählt in der Unterfamilie zu den sogenannten Altweltgeiern (Gyps). Ausgewachsene Exemplare, wie hier auf dem Bild dargestellt, erreichen eine Körperlänge von bis zu 110 cm und eine Flügelspannweite von ca. 270 cm. Die Lebenserwartung eines Gänsegeiers beträgt ca. 25 Jahre; in „Gefangenschaft“ kann er jedoch bis zu 40 Jahre alt werden. In seinem natürlichen Lebensraum ernährt er sich vor allem vom Aas großer Wild- und Haustiere.

Das Rückengefieder von adulten Vögeln ist zweifarbig hellbraun bis braun, wobei die Hand- sowie die Armschwingen schwarz gefärbt sind. Auf der Unterseite der Flügel kann man eine schmale hellbeige, strichartige Kennzeichnung erkennen. Sehr markante Merkmale beim Gänsegeier sind jedoch seine weißen, flauschig erscheinenden „Kragenfedern“ und seine kurzen, schwarzen Schwanzfedern.

Das Verbreitungsgebiet des Gänsegeiers umfasst das südliche Mitteleuropa (Portugal, Frankreich und Spanien), Nordafrika, den Balkan, die Türkei und einige arabische Länder.

Zu seinen Feinden in der Natur zählen in erster Linie Adler, Infektionskrankheiten, der Klimawandel, Parasiten und Federmilben. Sein wohl größter Feind ist allerdings der Mensch, da dieser kontinuierlich seinen Lebensraum zerstört.

Erwähnenswert ist, dass Knochen-Flöten (→ das sind die ältesten archäologisch nachgewiesenen Musikinstrumente der Menschheit) aus einem Flügelknochen eines Gänsegeiers hergestellt wurden. Ein entsprechendes Exponat wurde u. a. auch im Jahr 2009 auf der Schwäbischen Alb gefunden, welches ein Alter von über 40.000 Jahren aufweist.

Die Aufnahme entstand bei einem Besuch im Leipziger Zoo. Dort konnte man den abgelichteten Gänsegeier in einer großflächigen, begehbaren Wildvogel-Voliere im Freien besuchen. Zunächst hielt sich der Fotograf einige Zeit in unmittelbarer Nähe zu dem Großvogel auf, um ihn an seine Anwesenheit in seinem Lebensraum zu gewöhnen. Der Greifvogel saß dabei geduldig und entspannt auf einem Baumstamm und beäugte jede Bewegung seines Besuchers. Als dieser erste Gewöhnungsprozess abgeschlossen war, wurde vorsichtig die Kamera auf den Vogel gerichtet und in langsamer und ruhiger Abfolge die gewünschten Porträtaufnahmen angefertigt.

Auf dem Foto ist nicht nur die majestätische Anmut dieses Großvogels zu erkennen, sondern man kann auch den Eindruck gewinnen, dass der porträtierte Gänsegeier genau in dem Augenblick, als der Fotograf auf den Auslöser der Kamera drückte, diesem zugezwinkert hat.

(Text: Peter Müller)

 

 

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