Allgemein

Bild des Monats Oktober 2021

15. Oktober 2021

  In der bezaubernden Landschaft des Val d’Orcia, dem Tal, das sich zwischen den Hügeln der Toskana erstreckt und 2004 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt wurde, befindet sich in der Gegend von Rocca d’Orcia das Bauernhaus Poggio Covili. Die dorthin führende Zypressenallee war bereits zu Zeiten der Renaissance eines von den Künstlern der Schule von Siena beachtetes Motiv und ist auch schon seit Beginn der Fotografie ein magischer Anziehungspunkt für Fotografen aus der ganzen Welt. Tang Guang-Ping konnte sich der Faszination dieser Landschaft ebenfalls nicht entziehen und fotografierte die Allee im Licht einer Morgenstimmung.

Bild des Monats September 2021

23. September 2021

  

Auf dem Görauer Anger im Osten des Landkreises Lichtenfels findet man dieses Kreuz. Unser Vorsitzender Karl-Heinz Gehringer war bei stürmischen Wetter unterwegs und hielt bei idealen Lichtverhältnissen und markanter Wolkenbildung sowie guter Fernsicht ins Maintal diese Situation im Bild fest. Durch Umwandlung der Originalaufnahme in Schwarzweiß mit kleineren Korrekturen bekam das Foto für den Betrachter eine etwas dramatisch anmutende Wirkung.

 

Bild des Monats August 2021

7. August 2021

  

„Die goldene Stunde“ avancierte zum Bild des Monats August. Kloster Banz wurde von Peter Müller wirkungsvoll an einem Frühlingsabend gekonnt in Szene gesetzt. Die von ihm gewünschte Komposition der Aufnahme schien anfangs unter einem nicht so guten Stern zu stehen, denn der Himmel war an diesem Spätnachmittag sehr wechselhaft mäßig bis stark bewölkt. Wer sich jedoch etwas besser in der Natur auskennt weiß, dass es immer wieder mal zu kleinen punktuellen Aufheiterungen in der Bewölkung kommen kann, welche den Weg der Sonne auch durch die dicksten Wolkenschichten zulassen. Und genau mit so einem Phänomen wurde seine Geduld, mit welcher er beharrlich den Dämmerungsprozess beobachtete, letztendlich belohnt. Ein Wolkenloch tat sich auf und ließ wie ein zielgerichteter Spot-Scheinwerfer lediglich die Region um Kloster Banz in einem rötlich-goldenen Licht erstrahlen, was durch die tief stehende Sonne und somit den durch die Atmosphäre gefilterten blauen Anteilen des Lichtes begünstigt wurde. Wer schon einmal solche Momente beim Fotografieren in der Natur erlebte weiß, dass man nur wenig Zeit hat, um die erwünschte Lichtsituation im Bild festzuhalten.  Auch in diesem Fall blieb ihm weniger als eine Minute Zeit für dieses Motiv, denn schnell zog sich die Wolkendecke wieder zusammen und das für die Goldene Stunde dringlich benötigte Sonnenlicht war wieder hinter den dicken Wolkenschichten verschwunden. Peter Müller möchte nicht unerwähnt lassen, dass in der Landschaftsfotografie die Tugenden „Geduld und Beharrlichkeit“ Voraussetzung für gelungene Aufnahmen sind.

Wem es nicht bekannt ist: In der Fotografie wird die Zeitspanne kurz nach dem Sonnenaufgang oder kurz vor dem Sonnenuntergang als Goldene Stunde bezeichnet. Das Sonnenlicht ist während dieser Zeit rötlicher und weicher, als wenn die Sonne höher steht. Sie ist das Pendant zur Blauen Stunde, welche die Zeit vor Sonnenaufgang, bzw. nach Sonnenuntergang bezeichnet, in der der Himmel tiefblau ist. (Wikipedia)

 

Bild des Monats Juli 2021

24. Juli 2021

  

… ist „Sky and Stars“ von Mirko Gahn. Während des Lockdowns im Frühjahr 2020 nutzte er die Ruhe am Alten Staffelberg, um einen Sonnenuntergang zu fotografieren. Über den Abend hinweg zeigten sich alle Phasen der Dämmerung bis hin zur Dunkelheit, welche schließlich auch das Sternenzelt mit bloßem Auge sichtbar machte. Nicht zuletzt wanderten wie eine nicht enden wollende Perlenschnur die Starlink-Satelliten am Nachthimmel vorüber. Während die Struktur der Landschaft, die Bäume und der Farbverlauf des Abendhimmels der Originalaufnahme entsprechen, hat er die Milchstraße und die Sterne mittels einer Software „hineingezaubert“. Mit dieser kleinen Bildbearbeitung gelang ihm ein stimmungsvoller und farblich interessanter Nachthimmel.

 

Bild des Monats Juni 2021

13. Juni 2021

  

Siegfried Mischke ist der Fotograf dieser „frozen soap bubble“. Die Lufttemperaturen waren an einem späten Sonntagnachmittag im Februar mit minus zwei bis minus fünf Grad eigentlich viel zu warm, um eine Seifenblase gefrieren zu lassen. Um sich in der Corona-Langeweile mit irgend etwas zu beschäftigen, hat er trotzdem die notwendige Flüssigkeit hergestellt und mit dem Strohhalm eine Seifenblase auf einem Schneehäubchen abgesetzt. Tatsächlich stellte sich die Wirkung ein, die er sich erhofft hatte: die Temperatur des Schnees übertrug sich auf die Seifenblase und ließ diese teilweise gefrieren. Für den dunklen Hintergrund und das notwendige Licht hatte er die Umgebung sowie die untergehende Sonne plus eine Straßenlampe einkalkuliert.

Bild des Monats Mai 2021

27. Mai 2021

  

Abendstimmung pur! Armin Barth ist der Autor dieser Aufnahme mit dem Titel „Am See“. Das Foto entstand im letzten Sommer bei einem abendlichen Spaziergang am Rudufersee bei Michelau und zeigt eine stimmungsvolle Situation im späten Abendlicht. Mit seiner Motivwahl gelang ihm eine fast symbolhafte Aufnahme zum Corona-Sommer 2020, wobei er damit die Themen „Alleinsein und Innehalten in der Natur“ auf perfekte Weise zum Ausdruck brachte.

 

Bild des Monats April 2021

20. Mai 2021

 

Das Foto von Herbert Ramer hat den Titel „Zeulner Käppela im Wintersturm“. Für diese gelungene Aufnahme nutzte er ungemütliches Wetter. Von Schnee überzuckerte Landschaft, dramatische Wolkenstimmung und das filigrane Astwerk der alten Linde boten beste Voraussetzungen für ein Schwarzweiß-Foto der alten Schule.

Bild des Monats März 2021

20. Mai 2021

  

„Tropfen“ ist der Titel des Fotos von Reinhold Hopf. Dabei handelt es sich um eine klassische Aufnahme  aus dem Bereich der Tropfenfotografie. Hierzu werden verschiedene Wassertropfen in einer bestimmten Reihenfolge mit einem Magnetventil erzeugt. In Abhängigkeit von deren Größe und dem zeitlichen Abstand entstehen dabei ganz unterschiedliche Skulpturen.
Die Basis der vorliegenden Aufnahme bildet eine große Wassersäule, die aufgrund zweier kurz nacheinander auf die Wasseroberfläche auftreffender Tropfen entsteht. Auf diese trifft nach einer bestimmten Zeit ein weiterer Wassertropfen. Es entsteht ein Schirm.  Die Stabilität dieser Schirme liegt im Bereich von Millisekunden. Nach Ablauf dieser Zeit zerfallen sie wieder. Ein bereits zerfallener Schirm ist ganz unten in Form eines Tropfenrings erkennbar. Oben findet man gerade entstehende Schirme aufgrund des Auftreffens weiterer Tropfen. Das Einfrieren des Bildes erfolgt über den Blitz. Dabei wird in den meisten Fällen eine Blitzleistung von 1/128 verwendet um eine sehr kurze Abbrenndauer zu gewährleisten. Damit eine gute Tiefenschärfe erreicht wird, fotografiert man solche Aufnahmen mit kleiner Blende. Die Belichtungszeit ist dabei eher zweitrangig und beträgt typischerweise 0,6 Sekunden.

 

Fotograf des Jahres 2020

11. März 2021

Der vereinsinterne Wettbewerb „Fotograf des Jahres“ wurde auch für das Vereinsjahr 2020 durchgeführt. Sieben Teilnehmer beteiligten sich mit jeweils fünf Bildern, welche der Foto-Creativ-Kreis Ebern jurierte. „Fotograf des Jahres 2020“ ist Tang Guang-Ping. Platz zwei teilten sich Reinhold Hopf und Günther Lamm, gefolgt von Herbert Ramer auf Platz drei. Die weiteren Plätzen belegten Siegfried Mischke, Peter Müller und Mirko Gahn. Nachstehend die Reihenfolge der Fotografen und ihre jeweils drei besten Fotos im Wettbewerb, die für das Endergebnis berücksichtigt wurden.

„Fotograf des Jahres 2020“ Tang Guang-Ping

   

Platz 2 – Günther Lamm

       

Platz 2 – Reinhold Hopf

   

Platz 3 – Herbert Ramer

   

Platz 4 – Siegfried Mischke

   

Platz 5 – Peter Müller

   

Platz 6 – Mirko Gahn

   

 

Bild des Monats Februar 2021

10. Februar 2021

 

Der „Vierfleck“ (Libellula quadrimaculata) zählt zu den Großlibellen und erreicht eine Körperlänge von 4 bis 4,5 Zentimetern bei Flügelspannweiten zwischen 7 und 8,5 Zentimetern. Jeder der vier Flügel hat einen auffälligen dunklen Fleck im Bereich der markanten Querader (Nodus), wonach die Art sowohl ihren wissenschaftlichen als auch ihren Trivialnamen erhielt (Wikipedia).  Günther Lamm fotografierte dieses Raubinsekt am heimischen Gartenteich. Aus fotografischer Sicht ist für die gestochen scharfe Aufnahme interessant, dass er an seiner Vollformatkamera kein Makro-Objektiv benutzte, sondern ein Telezoom mit der Brennweite von 150 mm bis 600 mm..

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