Herzlich Willkommen auf den Seiten des Lichtenfelser Foto Clubs

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Schau einfach mal vorbei und informiere Dich in gemütlicher Runde über den LFC und seine Interessen.

Unsere regelmäßigen Vereinsabende finden jeden ersten und dritten Montag im Monat um 20:00 Uhr im Vereinslokal Gasthof Fischer in Mistelfeld statt. An Feiertagen ist kein Vereinsabend.

Bild des Monats Mai 2024

11. Juni 2024

Für viele ist die von Balthasar Neumann erbaute Basilika Vierzehnheiligen ein bekannter Begriff, wie auch die sonst markanten „Mitgesellen“ im Maintal, wie etwa Kloster Banz oder der Staffelberg. Fast schon ein Schattendasein hingegen führt die idyllisch unterhalb der Basilika am Fuße der Wiesenhänge gelegene Kapelle. Sie hat zu jeder Jahreszeit ihre stillen Besucher und nicht selten grasen in den umliegenden saftigen Wiesen Schafe. Auch wenn die Bäume im Herbst schon ihr goldenes Gewand anlegen, ist dieser Ort sehenswert. Dies zeigt Siegfried Wagner mit seiner Aufnahme „Im Schatten der Basilika“. Mit der stimmungsvollen Herbstfärbung und den schon mystisch anmutenden Wolken setzte er die Kapelle im November vergangenen Jahres in Szene.

Bild des Monats April 2024

17. Mai 2024

  

Dem Fotografen Reinhold Hopf, der auch durch seine Makro- und Tropfenfotografien bekannt ist, gelang diese beeindruckende Aufnahme zweier Stare: Das Bild trägt den Titel „Tanz der Stare“ und zeigt zwei Vögel dieser Gattung beim Anflug auf eine Futterstelle.

Die Foto entstand in den Morgenstunden bei noch tief stehender Sonne, wodurch das Gefieder sehr gut ausgeleuchtet wurde. Für eine optimale Ablichtung verwendete der Fotograf ein Objektiv mit 300mm Brennweite und wählte für die Detailschärfe die Kameraeinstellungen Blende 8 bei einer Belichtungszeit von 1/1600 sec sowie einen ISO-Wert von 1600. Zusätzlich wurde für das optimale Ablichten der beiden Stare im Flug eine Lichtschranke eingesetzt, welche in der „Anflugschneise“ zur Futterstelle platziert wurde, um die Kamera im richtigen Moment auszulösen. Als Schärfeebene nutzte der Fotograf hierbei eine gedachte Linie von der Lichtschranke zur Futterstelle. Des Weiteren positionierte er die Kamera nah an der ermittelten Schärfeebene, um eine möglichst gute Loslösung des Hauptmotivs vom Hintergrund zu erreichen. Bei allem technischen Aufwand sind für eine erfolgreiche Bildkomposition letztendlich die anfliegenden Tiere ausschlaggebend. In der Aufnahme kommt besonders durch den Flügelschlag der beiden Vögel eine gewisse Dynamik eindrucksvoll zur Geltung.

 

Bild des Monats März 2024

25. März 2024

  

Unter „Red Kite Feeding“ versteht man in Wales die Wildfütterung von Rotmilanen. Eine der Futterstationen befindet sich bei Llanddeusant im Nationalpark Brecon Beacons nordwestlich von Cardiff. Täglich um 15:00 Uhr versammeln sich etwa 200 Tiere aus einem Umkreis von 15 km, um die vom Welsh Kite Trust organisierten Fütterungen nicht zu verpassen. Dieses Highlight wollte sich Naturfotograf Günther Lamm bei einem seiner letzten Urlaubsaufenthalte nicht entgehen lassen. Bereits eine Stunde vor der eigentlichen Fütterung kreisten schon die ersten Rotmilane über dem Areal oder harrten in den umliegenden Bäumen aus. Plötzlich wurde es unruhig unter den Vögeln, da sie bemerkten, wie die Ranger mit den Futtereimern an der Station eintrafen. Die Rotmilane kamen im Sturzflug pfeilschnell an und ergatterten den ein oder anderen Happen. Der Futterneid bei den leer ausgehenden Milanen war groß und es gab regelrechte Verfolgungsjagden, um den Mitstreitern einen Fleischbrocken im Flug zu entreißen. So gelang es Günther Lamm die vorbeifliegenden Rotmilane mehrmals aufzunehmen. Hierzu musste das 600 mm-Objektiv samt Kamera „mitgezogen“ werden, um einen Rotmilan bei einer kurzen Belichtungszeit mit der notwendigen Schärfe aufzunehmen.

 

Bild des Monats Februar 2024

6. März 2024

 

Diese beeindruckende Landschaftsaufnahme gelang dem Fotografen Tang GuangPing. Er hat gekonnt die Abendstimmung eines kleinen Dorfes in der Region Trentino eingefangen, welches eines der beliebtesten und schönsten Fotomotive Südtirols ist.

Dieses idyllische Weindorf Santa Maddalena liegt etwa 20 km südöstlich von Brixen entfernt im Villnösser Tal , dem Geburtsort des Bergsteigers Reinhold Messner. Die magische Faszination dieses Ortes ist seine Lage in einer Talebene, umgeben von einem naturgewaltigen Panorama und der Geislergruppe im Hintergrund, an dessen mächtigen Ausläufern sich dieses Kleinod direkt anschmiegt.

In der Ortsmitte liegt auf 1.394 Höhenmetern die Dorfkirche „Chiesa di Santa Maddalena“ (Kirche zur Heiligen Magdalena), welche im Jahre 1492 im spätgotischen Stil erbaut wurde und seit 1977 unter Denkmalschutz steht. Im Inneren der Kirche wurden die älteren Fresken noch im spätgotischen Stil ausgeführt. Im Gegensatz dazu sind die bei der ca. 70 Jahre später stattgefundenen Umgestaltung hinzu gekommenen Fresken sowie die kostbaren Malereien  vom Barock geprägt. Absolut sehenswert ist auch der Hochaltar von Oswald Krad aus dem Jahr 1667.

Weit über die Grenzen hinaus bekannt ist der traditionelle Magdalener Kirchtag, der jedes Jahr Ende Juli stattfindet. Dieser Kirchtag ist einer der wenigen Feiertage, an denen kein Bier ausgeschenkt wird.

Bild des Monats Januar 2024

21. Februar 2024

  

Der tiefgrüne Pragser Wildsee – Lago di Braies – ist eines der Topziele in Südtirol. Diese atemberaubende Landschaft wurde durch die italienische Fernsehserie „Un passo dal cielo“ („Ganz nah am Himmel“), in welcher Terence Hill die Hauptrolle spielte, seit Beginn der 2010er Jahre  weit über die Grenzen dieser malerischen Region hinaus bekannt. In den Sommermonaten wird der See von ca. 10.000 Reisenden täglich besucht. Dies hatte zur Folge, dass der Zugang zum See in diesem Zeitraum so beschränkt wurde, dass er nur noch durch öffentliche Verkehrsmittel, zu Fuß oder durch Vorreservierung eines Parkplatzes zu erreichen ist. Die Schattenseite dieser landschaftlichen Attraktion für Besucher aus aller Welt ist leider auch, dass durch den Andrang der vielen Touristen die Ursprünglichkeit dieses Idylls etwas verloren gegangen ist.

Trotz allen Widrigkeiten dieses Kleinod zu erreichen, machte Karl-Heinz Gehringer an einem sonnigen Oktobermorgen diese beeindruckende Aufnahme. Zu dieser Tageszeit wirft die Sonne noch die Schatten der Berggipfel auf die angrenzenden Wälder und der Seekofel spiegelt sich auf der Wasseroberfläche des Sees. Und auch die Boote liegen noch ruhig auf dem See, bevor sie diesen mit all den vielen Gästen bevölkern werden.

 

Bild des Monats Dezember 2023

8. Dezember 2023

  

 „Göttlicher Empfang“ ist der Titel des Fotos. Das Motiv soll die Ehrfurcht und Demut zum Ausdruck bringen, welche einem beim Betreten der Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen durch das Westportal beim Anblick des vor einem liegenden sakralen und architektonischen Meisterwerkes von Balthasar Neumann durchströmt.

Der Fotograf dieser Aufnahme, LFC-Vorsitzender Peter Müller, wählte bewusst für die Umsetzung seiner Bildkomposition eine bodennahe Perspektive aus. Dies ist schließlich auch der Blickwinkel, in welchem sich der Innenraum der Basilika für einen vor überwältigender christlicher Ergebenheit erfüllten Besuchers erschließt, nachdem er nach einem kurzen, devoten Verharren in gebückter oder sogar kniender Körperhaltung sein bis zur Brust gesenktes Haupt langsam wieder aufrichtet. Der nun in die Tiefe des Raumes reichende Blick fällt hierbei unwillkürlich auf den zentral positionierten Gnadenaltar sowie auf die ehrwürdigen Deckenfresken, welche vom Hofmaler Giuseppe Appiani aus Mainz gemalt und vom Künstler Johann Michael Feichtmayr aus Augsburg mit Stuck versehen wurden.

Diesen Moment der geistigen Begegnung der irdischen mit der göttlichen Existenz aus der Sicht eines gläubigen Christen hat der Fotograf in diesem außergewöhnlichen Stimmungsbild nicht nur gekonnt, sondern auch lyrisch und respektvoll in Szene gesetzt.

 

Bild des Monats November 2023

23. November 2023

  

Das Foto führt uns diesen Monat in Ungarns Hauptstadt Budapest. Es entstand auf der Städtereise von Mirko Gahn im April diesen Jahres, nachdem er die Stadt auch schon im Herbst und auch im Winterkleid erkundet hatte. Budapest ist von uns aus über Nürnberg in rund eineinhalb Stunden mit dem Flugzeug zu erreichen, oder – wie es der Fotograf vorzog – mit dem Zug mit einmal umsteigen in Wien in rund neun Stunden. Die Donau teilt die Stadt Budapest in die beiden Stadtteile Buda und Pest, welche zur Namensgebung bei ihrem Zusammenschluss 1873 beitrugen; Budapest ist damit gerade mal 150 Jahre alt, natürlich nur bezogen auf den Namen. Die beiden Stadtteile werden durch insgesamt neun Brücken verbunden, wie z. B. auch durch die Elisabethbrücke (vorne im Bild) und die berühmte Kettenbrücke (dahinter im Bild). Auch wenn das Bild einem Postkartenmotiv entspricht, ist ein Ausblick von der Zitatelle auf dem Gellértberg ein Muss bei dieser Städtereise. Wie im Bild zu sehen, erschließt sich dem Besucher ein atemberaubender Ausblick: links Buda mit dem Burgviertel und der Fischerbastei, mittig die über 300 m breite Donau mit ihren Brücken und rechts dem Stadtteil Pest mit dem Parlamentsgebäude und vielen weiteren historischen Gebäuden.

 

Einladung

11. November 2023

Der Lichtenfelser Foto Club und die Neue Filmbühne Lichtenfels präsentieren:

AV-Abend „Bilder aus Nah und Fern“

Endlich ist es wieder soweit und der Lichtenfelser Foto Club lädt zu seinem traditionellen AV-Abend am Donnerstag, 16.11.2023 um 19:30 Uhr ein. Erneut findet diese Veranstaltung im großen Kinosaal der Neuen Filmbühne in Lichtenfels statt und beinhaltet eine bunte Vielfalt von insgesamt 24 kurzweiligen, mit Musik hinterlegten Multimedia-Shows der Mitglieder des Lichtenfelser Foto Clubs. Somit ist ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm in einem äußerst ansprechenden Kinoambiente garantiert, welches zudem den interessierten Besuchern nicht nur den magischen Reiz der cineastischen Atmosphäre bietet, sondern auch ein erstklassiges Sounderlebnis sowie eine hervorragende Bildqualität auf einer Fläche von ca. 34 m² bereithält.

Begeben Sie sich an diesem Abend auf eine multimediale Reise zu einem der berühmtesten Gebäude in unserer Region, zu idyllischen Orten und Landschaften, zu beeindruckenden Städtereisen, in die faszinierende Tierwelt, zu verschiedenen Kunstformen und Veranstaltungen, hinein in historische „Zeitepochen“ sowie an weitere magische Plätze.

Besuchen Sie diese einmalige und fulminante Veranstaltung mit ihren bildgewaltigen Darstellungen und lassen Sie sich virtuell in alle diese Welten entführen. Frei nach dem Motto: »Kommen, sehen und begeistert sein.«

Einlass ist ab 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Zugang zum Kino befindet sich in der Bamberger Straße 3 am unteren Stadtturm neben dem Eingang zum WEKA-Kaufhaus und ist leider nicht barrierefrei (Treppenhaus).

Die Mitglieder des Lichtenfelser Foto Clubs freuen sich auf Ihre Anwesenheit.

Mit besten Grüßen

Peter Müller

Vorsitzender

 

 

Bild des Monats Oktober 2023

27. Oktober 2023

  

Das Taubenschwänzchen fotografierte Herbert Ramer in seinem Garten. Dieser Schmetterling aus der Familie der Schwärmer wird auch Taubenschwanz oder Karpfenschwanz genannt. Sein Name leitet sich vom zweigeteilten Haarbüschel am Hinterleibsende ab, das eine gewisse Ähnlichkeit mit den Schwanzfedern von Tauben aufweist. Es steuert im Schwirrflug vor allem Blüten mit tiefen Kelch an, wo es den Vorteil seines gut drei Zentimeter langen Saugrüssels am besten ausspielen kann. Bedingt durch den Klimawandel überwintern bei uns immer mehr der aus dem Mittelmeerraum stammenden Falter und sorgen für reichlich Nachwuchs.

 

Bild des Monats September 2023

28. September 2023

  

Der sogenannte „Eisbach“ in der bayerische Landeshauptstadt München, welcher durch die Zusammenführung des Stadtmühlbaches und des Stadtsägmühlbaches entsteht, ist der strömungsstärkste Bach des Bachsystems im Englischen Garten, welches bereits um 1789 vom Gartenbaumeister Friedrich Ludwig von Sckell konzipiert wurde.Eine in Höhe der Prinzregentenstraße im Eisbach befindliche Steinstufe erzeugt eine Stromschnelle und eine ca. 50 cm hohe, stehende Welle, so dass Kanuten und Surfer ganzjährig ihr Können beim Bezwingen der Welle dem begeisternden Publikum am Ufer präsentieren können. Jedoch ist auf Grund des in diesem Abschnitt steinigen Untergrundes auch immer die Gefahr vorhanden, dass man sich bei der kleinsten Unachtsamkeit schmerzhafte Blessuren zuziehen kann. Jedoch hielt dies vor einigen Jahren auch den berühmten Surfer und Musiker Jack Hody Johnson nicht davon ab, seine Wellenritt-Erfahrung an dieser Stelle des Eisbaches im Englischen Garten den Zuschauern unter Beweis zu stellen. Auch Armin Barth zog es mit seiner Kamera an diesen gut besuchten Ort, wo immer wieder mehr oder manchmal auch weniger Talentierte sich aufmachen, um gegen diese Welle anzutreten. In seinem Bild „Wellenritt“ konnte er schließlich die für diese faszinierende Sportart erforderliche perfekte Körperbeherrschung sowie die daraus resultierende Dynamik festhalten.

 

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