Bild des Monats April 2022

18. April 2022

  

Diese „Morgenstimmung bei Kloster Banz“ hatte Mirko Gahn eigentlich gar nicht im Programm, als er an einem frostigen Februarmorgen Aufnahmen vom mit Nebelschwaden durchzogenen Maintal anfertigen wollte. Vorgesehen war, bei den winterlichen Temperaturen die aus einem Wolkenmeer herausragenden Erhebungen des Maintals mit der Kamera einzufangen. Den richtigen Standort für dieses Vorhaben entdeckte er auf einer Wiese oberhalb von Kloster Banz, von wo aus man eine herrliche Aussicht auf Vierzehnheiligen und die Stadt Lichtenfels hat. Das interessanteste Motiv erschloss sich ihm allerdings auf seinem Rückweg, als er in der Nähe des Parkplatzes von Kloster Banz im leichten Morgennebel die von Sonnenstrahlen durchflutete Lindenallee mit dieser eindrucksvollen Lichtstimmung erblickte.

 

Bild des Monats März 2022

16. März 2022

  

Herbert Ramer fotografierte die Baumgruppe „Kalte Staude“ mit Neuanpflanzungen an einem Winterabend. Im Gegenlicht des Sonnenuntergangs kommt das filigrane Astwerk der Bäume besonders gut zur Geltung. Die „Kalte Staude“ ist ein Naturdenkmal und beliebter Rastplatz bei Wander- und Radtouren und befindet sich nördlich von Kirchlein an der Straße nach Hain. Ursprünglich bestand die „Kalte Staude“ aus zwei Linden, von denen eine Opfer eines Blitzeinschlages wurde. Wie die Überlieferung erzählt, wurden die Bäume im 30-jährigen Krieg  (1618-1648 ) von Bauern gepflanzt, die hier zwei schwedische Landsknechte erschlagen und begraben haben sollen, weil sie ihnen das Vieh gestohlen hatten. Damit nicht auffiel, dass an dieser Stelle frisch gegraben wurde, pflanzten sie jedem Schweden eine Linde auf sein Grab. Seit dieser Zeit erzählt man sich, dass an dieser Stelle an manchen Tagen ein Mann ohne Kopf sein Unwesen treiben soll und andere „Gestalten“ umhergeistern. Das hohe Alter des noch vorhandenen kräftigen Baumes erkennt man am Wuchs und seiner knorrigen Rinde.                         

 

Bild des Monats Februar 2022

17. Februar 2022

  

Den „Regenbogen über dem Ehrwalder Kessel“ fotografierte Armin Barth. Mit diesem Foto gelang ihm bei – aus fotografischer Sicht – fantastischem Wettergeschehen eine eindrucksvolle Landschaftsaufnahme. Von der auf einer Höhe von rund 1.800 Meter liegenden Wolfratshauser Hütte in den Lechtaler Alpen bot sich ihm dieser grandiose Ausblick auf den Talkessel am Fuße des Zugspitzmassivs. Die schnell vorbeiziehenden Regenwolken, ein nur wenige Minuten sichtbarer Regenbogen, sowie als Kontrast dazu das in der Sonne aufleuchtende frische Grün der Vegetation waren die relevanten Faktoren für diese gelungene Bildkomposition. 

 

Bild des Monats Januar 2022

20. Januar 2022

 

„An der Rodach“ ist der Titel des Fotos von Siegfried Mischke.  Das Rodachwehr mit der Heinzenmühle in Marktzeuln ist für Fotografen kein Geheimtipp. Ob Sommer oder Winter, zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter bieten sich hier viele Möglichkeiten, die Grundregeln der klassischen Bildgestaltung fotografisch umzusetzen.

19. Dezember 2021

Bild des Monats Dezember 2021

18. Dezember 2021

  

Der „Blick ins Tal“ von Reinhold Hopf. Vom Viktoria-Felsen fotografierte er diese beeindruckende Herbstfärbung im Kleinziegenfelder Tal. Dabei nutzte er am späten Nachmittag das Gegenlicht der tiefer stehenden Sonne, wodurch das bunte Herbstlaub in all seinen Farbtönen besonders gut zur Geltung kam. Eine leichte Nebelschwade sowie eine etwas dramatisch wirkende Wolkenstimmung bildeten die Grundlage für dieses ausdrucksstarke Foto.

 

Bild des Monats November 2021

10. November 2021

 

Die „Blutrote Heidelibelle“ ist entgegen ihres Namens nicht speziell nur in Heidelandschaften heimisch. Das zur Familie der Segellibellen gehörende Raubinsekt bevorzugt als Lebensraum fast jedes stehende oder langsam fließende Gewässer. Günther Lamm fotografierte ein Männchen dieser Libellenart auf einer Blutweiderich-Staude an seinem Gartenteich. Er benutzte für diese Aufnahme kein Makroobjektiv, sondern sein 150 bis 600 mm Telezoom bei Brennweite 600 mm.

Bild des Monats Oktober 2021

15. Oktober 2021

  In der bezaubernden Landschaft des Val d’Orcia, dem Tal, das sich zwischen den Hügeln der Toskana erstreckt und 2004 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt wurde, befindet sich in der Gegend von Rocca d’Orcia das Bauernhaus Poggio Covili. Die dorthin führende Zypressenallee war bereits zu Zeiten der Renaissance eines von den Künstlern der Schule von Siena beachtetes Motiv und ist auch schon seit Beginn der Fotografie ein magischer Anziehungspunkt für Fotografen aus der ganzen Welt. Tang Guang-Ping konnte sich der Faszination dieser Landschaft ebenfalls nicht entziehen und fotografierte die Allee im Licht einer Morgenstimmung.

Bild des Monats September 2021

23. September 2021

  

Auf dem Görauer Anger im Osten des Landkreises Lichtenfels findet man dieses Kreuz. Unser Vorsitzender Karl-Heinz Gehringer war bei stürmischen Wetter unterwegs und hielt bei idealen Lichtverhältnissen und markanter Wolkenbildung sowie guter Fernsicht ins Maintal diese Situation im Bild fest. Durch Umwandlung der Originalaufnahme in Schwarzweiß mit kleineren Korrekturen bekam das Foto für den Betrachter eine etwas dramatisch anmutende Wirkung.

 

Bild des Monats August 2021

7. August 2021

  

„Die goldene Stunde“ avancierte zum Bild des Monats August. Kloster Banz wurde von Peter Müller wirkungsvoll an einem Frühlingsabend gekonnt in Szene gesetzt. Die von ihm gewünschte Komposition der Aufnahme schien anfangs unter einem nicht so guten Stern zu stehen, denn der Himmel war an diesem Spätnachmittag sehr wechselhaft mäßig bis stark bewölkt. Wer sich jedoch etwas besser in der Natur auskennt weiß, dass es immer wieder mal zu kleinen punktuellen Aufheiterungen in der Bewölkung kommen kann, welche den Weg der Sonne auch durch die dicksten Wolkenschichten zulassen. Und genau mit so einem Phänomen wurde seine Geduld, mit welcher er beharrlich den Dämmerungsprozess beobachtete, letztendlich belohnt. Ein Wolkenloch tat sich auf und ließ wie ein zielgerichteter Spot-Scheinwerfer lediglich die Region um Kloster Banz in einem rötlich-goldenen Licht erstrahlen, was durch die tief stehende Sonne und somit den durch die Atmosphäre gefilterten blauen Anteilen des Lichtes begünstigt wurde. Wer schon einmal solche Momente beim Fotografieren in der Natur erlebte weiß, dass man nur wenig Zeit hat, um die erwünschte Lichtsituation im Bild festzuhalten.  Auch in diesem Fall blieb ihm weniger als eine Minute Zeit für dieses Motiv, denn schnell zog sich die Wolkendecke wieder zusammen und das für die Goldene Stunde dringlich benötigte Sonnenlicht war wieder hinter den dicken Wolkenschichten verschwunden. Peter Müller möchte nicht unerwähnt lassen, dass in der Landschaftsfotografie die Tugenden „Geduld und Beharrlichkeit“ Voraussetzung für gelungene Aufnahmen sind.

Wem es nicht bekannt ist: In der Fotografie wird die Zeitspanne kurz nach dem Sonnenaufgang oder kurz vor dem Sonnenuntergang als Goldene Stunde bezeichnet. Das Sonnenlicht ist während dieser Zeit rötlicher und weicher, als wenn die Sonne höher steht. Sie ist das Pendant zur Blauen Stunde, welche die Zeit vor Sonnenaufgang, bzw. nach Sonnenuntergang bezeichnet, in der der Himmel tiefblau ist. (Wikipedia)

 

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