sm 11. November 2023
Der Lichtenfelser Foto Club und die Neue Filmbühne Lichtenfels präsentieren:
AV-Abend „Bilder aus Nah und Fern“
Endlich ist es wieder soweit und der Lichtenfelser Foto Club lädt zu seinem traditionellen AV-Abend am Donnerstag, 16.11.2023 um 19:30 Uhr ein. Erneut findet diese Veranstaltung im großen Kinosaal der Neuen Filmbühne in Lichtenfels statt und beinhaltet eine bunte Vielfalt von insgesamt 24 kurzweiligen, mit Musik hinterlegten Multimedia-Shows der Mitglieder des Lichtenfelser Foto Clubs. Somit ist ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm in einem äußerst ansprechenden Kinoambiente garantiert, welches zudem den interessierten Besuchern nicht nur den magischen Reiz der cineastischen Atmosphäre bietet, sondern auch ein erstklassiges Sounderlebnis sowie eine hervorragende Bildqualität auf einer Fläche von ca. 34 m² bereithält.
Begeben Sie sich an diesem Abend auf eine multimediale Reise zu einem der berühmtesten Gebäude in unserer Region, zu idyllischen Orten und Landschaften, zu beeindruckenden Städtereisen, in die faszinierende Tierwelt, zu verschiedenen Kunstformen und Veranstaltungen, hinein in historische „Zeitepochen“ sowie an weitere magische Plätze.
Besuchen Sie diese einmalige und fulminante Veranstaltung mit ihren bildgewaltigen Darstellungen und lassen Sie sich virtuell in alle diese Welten entführen. Frei nach dem Motto: »Kommen, sehen und begeistert sein.«
Einlass ist ab 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der Zugang zum Kino befindet sich in der Bamberger Straße 3 am unteren Stadtturm neben dem Eingang zum WEKA-Kaufhaus und ist leider nicht barrierefrei (Treppenhaus).
Die Mitglieder des Lichtenfelser Foto Clubs freuen sich auf Ihre Anwesenheit.
Mit besten Grüßen
Peter Müller
Vorsitzender

sm 27. Oktober 2023
Das Taubenschwänzchen fotografierte Herbert Ramer in seinem Garten. Dieser Schmetterling aus der Familie der Schwärmer wird auch Taubenschwanz oder Karpfenschwanz genannt. Sein Name leitet sich vom zweigeteilten Haarbüschel am Hinterleibsende ab, das eine gewisse Ähnlichkeit mit den Schwanzfedern von Tauben aufweist. Es steuert im Schwirrflug vor allem Blüten mit tiefen Kelch an, wo es den Vorteil seines gut drei Zentimeter langen Saugrüssels am besten ausspielen kann. Bedingt durch den Klimawandel überwintern bei uns immer mehr der aus dem Mittelmeerraum stammenden Falter und sorgen für reichlich Nachwuchs.
sm 28. September 2023
Der sogenannte „Eisbach“ in der bayerische Landeshauptstadt München, welcher durch die Zusammenführung des Stadtmühlbaches und des Stadtsägmühlbaches entsteht, ist der strömungsstärkste Bach des Bachsystems im Englischen Garten, welches bereits um 1789 vom Gartenbaumeister Friedrich Ludwig von Sckell konzipiert wurde.Eine in Höhe der Prinzregentenstraße im Eisbach befindliche Steinstufe erzeugt eine Stromschnelle und eine ca. 50 cm hohe, stehende Welle, so dass Kanuten und Surfer ganzjährig ihr Können beim Bezwingen der Welle dem begeisternden Publikum am Ufer präsentieren können. Jedoch ist auf Grund des in diesem Abschnitt steinigen Untergrundes auch immer die Gefahr vorhanden, dass man sich bei der kleinsten Unachtsamkeit schmerzhafte Blessuren zuziehen kann. Jedoch hielt dies vor einigen Jahren auch den berühmten Surfer und Musiker Jack Hody Johnson nicht davon ab, seine Wellenritt-Erfahrung an dieser Stelle des Eisbaches im Englischen Garten den Zuschauern unter Beweis zu stellen. Auch Armin Barth zog es mit seiner Kamera an diesen gut besuchten Ort, wo immer wieder mehr oder manchmal auch weniger Talentierte sich aufmachen, um gegen diese Welle anzutreten. In seinem Bild „Wellenritt“ konnte er schließlich die für diese faszinierende Sportart erforderliche perfekte Körperbeherrschung sowie die daraus resultierende Dynamik festhalten.
sm 19. August 2023
Die 150m über dem Weisachtal thronende Burgruine Altenstein ist ein weithin sichtbares Symbol von Macht und Vergangenheit. Um das Jahr 1200 errichtet, wurde die Burg während des Bauernkrieges beschädigt und im Dreißigjährigen Krieg erneut verwüstet. Die Herren Stein von Altenstein bewohnten ihre Stammburg bis 1703, ohne sich um die Wiederherstellung der Schäden zu bemühen. In der Folge verfiel die Burganlage in ihren heutigen ruinösen Zustand. Die von Siegfried Mischke angefertigte Aufnahme der Überreste von den Burgmauern in Kombination mit dem dramatisch wirkenden Himmel eines Sonnenunterganges veranschaulicht in eindrucksvoller Weise den Begriff der „Vergänglichkeit“.
sm 2. August 2023
Manchmal braucht die Seele einen Ruhepol, einen Ort für Entspannung und Regeneration. Und genau einen solchen Ort fand Siegfried Wagner bei einem Aufenthalt auf Sardinien am Strand „Flamingo Beach“. Dort kann man traumhafte Sonnenauf- und Sonnenuntergänge erleben, die einem wie ein warmes Streicheln der Seele erscheinen. Somit lag es nahe, dass der Fotograf bei einem seiner Spaziergänge diese beeindruckende Morgenstimmung ablichtete, welche den Titel „Sonnenaufgang am Traumstrand“ erhielt.
sm 2. August 2023
Reinhold Hopf beschäftigt sich neben seinen Lieblingsmotiven „Porträtfotografie“ und „Tropfenfotografie“ auch mit Aufnahmen im Focus-Stacking-Verfahren, bei dem mit einer Software viele Einzelaufnahmen mit unterschiedlichen Schärfenbereich zu einem Gesamtbild mit extrem hoher Schärfentiefe übereinandergelegt und zusammengerechnet werden. Seine mit dieser Technik angefertigte Ablichtung einer abgeblühten Wald-Aster mit den deutlich zu erkennenden rippigen Achänen mit Pappus in Form der hellen Borsten wurde das Bild des Monats.
sm 30. Mai 2023
Das den Domplatz von Erfurt beherrschende, architektonisch einzigartige Ensemble aus dem Erfurter Dom St. Marien (früher auch Marienkirche oder Propsteikirche Beatae Mariae Virginis genannt) und der benachbarten Severikirche bildet das Wahrzeichen der thüringischen Landeshauptstadt. Durch den imposanten Treppenaufgang zum Domberg mit seinen insgesamt 70 breit ausgeformten Stufen wird bereits die innige Verbindung des Domes mit dem Leben und Treiben des ehemaligen Handelsplatzes „Erphesfurt“ deutlich. Diese monumentale Baugruppe ist eine der gewaltigsten Bauschöpfungen des Mittelalters auf deutschem Boden und wurde vom LFC-Mitglied Günther Lamm während eines Wochenendurlaubs in Erfurt zur „Blauen Stunde“ aufgenommen.
Weltberühmt ist der Erfurter Dom auch für die im Mittelturm hängende Glocke „Gloriosa“. Die „Königin der Glocken“ wurde 1497 gegossen und ist mit einem Gewicht von 11,45 Tonnen und einer Höhe von 2,62 Metern die größte freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt.
sm 15. April 2023
Auf seiner Norwegenreise besuchte LFC-Mitglied Tang GuangPing auch die Region Lofoten. Im südwestlichen Inselbereich befinden sich die drei Dörfer Reine, Sakrisøy und Hamnøy, welche nur wenige Kilometer von einander entfernt sind. Aufgrund ihrer räumlichen Nähe waren sie auch für ihn unwiderstehliche Anziehungspunkte der nach Meinung vieler Fotografen schönsten fünf Kilometer der Welt. Sakrisoy mit den markanten Bergen liegt zwischen Reine und Hamnøy. Es hat eine Reihe mit gelben Rorbuer Hütten (Fischerhäuser) und ist aus jedem Blickwinkel sehr fotogen. Eine wirklich „beste Tageszeit“ für Fotos gibt es dort nicht. Daher ist es völlig egal, wann man dort hin kommt. Der Ort ist immer ein perfektes Fotomotiv.
sm 30. März 2023
Karl-Heinz Gehringer fotografierte dieses Motiv während eines Urlaubaufenthalts in Rügen. Den Sonnenuntergang hielt er als Langzeitaufnahme im Bild fest. Durch die längere Belichtungszeit plus Verwendung eines Neutraldichtefilters hat er das Wasser der Ostsee sozusagen „glatt gezogen“.
sm 11. Februar 2023
Mitglied Peter Müller gelang eine stimmungsvolle Aufnahme eines historischen Treppenhauses, welche während eines mehrtägigen Wochenendurlaubs des Fotografen in Bad Kissingen entstand. Der Grund seines Aufenthalts war, die vielen Sehenswürdigkeiten und insbesondere den zauberhaften sowie romantischen Charme des örtlichen Kurparks und seinen angrenzenden Gebäuden fotografisch im Bild festzuhalten. Das in der ausgewählten Aufnahme abgebildete Treppenhaus befindet sich im Gebäudekomplex des ehemaligen Luitpoldbades, welches eine lange und bewegte Geschichte hinter sich hat.
Das Kurgebäude des Luitpoldbades
Das historische Kurgebäude des Luitpoldbades im unterfränkischen Bad Kissingen wurde 1868 bis 1871 nach den Plänen des Münchner Architekten Prof. Albert Geul im Baustil der Neorenaissance errichtet. Im Zeitraum von 1905 bis 1911 wurde es schließlich zum größten Badehaus Europas ausgebaut.
Leider wurde das Luitpoldbad Ende der 1980er Jahre aufgrund mangelnder Nachfrage geschlossen und stand etwa 25 Jahre leer. Schließlich entschied sich 2011 der Freistaat Bayern als Eigentümer und die Stadt Bad Kissingen dazu, die denkmalgeschützte Gebäudeeinheit umfangreich zu sanieren, um ihre besondere Atmosphäre zu erhalten und um sie auch für eigene Zwecke nutzen zu können.
Rekonstruieren und restaurieren
Anfang 2013 erhielt nach europaweiter Ausschreibung das Würzburger Architekturbüro gkt den Auftrag zur Planung des Umbaus. Im Besonderen wurde dabei darauf geachtet, die historischen Eckrisalite sowie die beiden Vestibüle mit den prächtigen Stahl-Guss-Treppenhäusern von Joly Wittenberg zu erhalten. Hierbei ist zu erwähnen, dass bei den Restaurierungsarbeiten festgestellt wurde, dass unter der bestehenden Putzverblendung der Treppenhäuser sich die im Siegerbild dargestellte gusseiserne Treppenkonstruktion befand, welche komplett restauriert und zum Teil auch rekonstruiert wurde. Darüber hinaus sorgen die aus Buntglasscheiben bestehenden Oberlichter für eine beeindruckende Atmosphäre in diesen großzügigen Räumlichkeiten.
Generalsanierung erhält Bayerischen Denkmalpreis
Insgesamt wurde der Gebäudekomplex des ehemaligen Luitpoldbades für ca. 39 Millionen Euro generalsaniert und im Oktober 2017 wieder eröffnet. Neben der Nutzung als Behördenzentrum befindet sich hier in zwei museal aufbereiteten Räumen eine Ausstellung über die Geschichte der Bade- und Kuranlagen in Bad Kissingen.
Für die äußerst gelungene Generalsanierung und der behutsamen Umnutzung erhielt das Gebäude im Jahr 2018 die Silbermedaille des Bayerischen Denkmalpreises.