Eine außergewöhnliche Langzeitbelichtung in der Nacht erfordert oft eine akribische Vorbereitung. Dies gilt im Besonderen, wenn es sich um ein Ereignis handelt, welches sehr selten oder nur einmal im Jahr stattfindet, wie z.B. ein Brillant-Feuerwerk anlässlich einer Veranstaltung. Und wenn zudem noch eine vom Fotografen ganz spezielle Komposition realisiert werden soll, kann dies sogar ein oder gar mehrere Jahre Vorlauf zur Planung in Anspruch nehmen. Ansonsten spielen bei einer solchen Umsetzung auch die herrschenden Wetterbedingungen eine große Rolle.
Im vorliegenden Fall wollte der Fotograf Peter Müller die Abbildung des Brillant-Feuerwerks vom Coburger Vogelschießen so in Szene setzen, dass neben der künstlerischen Gestaltung des langzeitbelichteten Raketenspektakels auch zwei Coburger Wahrzeichen prägend in den Bildaufbau der anzufertigenden Aufnahme mit eingeschlossen werden.
Um diese außergewöhnliche Bildkomposition realisieren zu können, war also die exakte Ermittlung des erforderlichen Blickwinkels, von dem aus diese Szenerie genau so abgelichtet werden kann, von allergrößter Bedeutung.
Dies ist ihm bei der vorliegenden Aufnahme nach einem Jahr Vorlaufzeit äußerst gut gelungen, da sowohl die Veste Coburg in erhabener Position, als auch die etwas darunter liegende Morizkirche dem langzeitbelichteten Feuerwerk des Coburger Vogelschießens einen würdigen und zugleich historisch-festlichen Rahmen verleihen.
Text und Foto: Peter Müller
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Die Seiser Alm in den Südtiroler Dolomiten ist für viele ein Begriff und ein gern gebuchtes Reiseziel. Sie ist die größte Hochalm Europas und bietet ein einzigartiges Bergpanorama mit viel Natur. Auch Mirko Gahn hatte die Seiser Alm schon lange auf seiner Wunschliste und besuchte diese Landschaft im August vergangenen Jahres. Immer auf der Jagd nach einem tollen Fotomotiv fing er kurz vor dem im Bild dargestellten Sommergewitter oberhalb von Seis die Kirche St. Valentin mit malerischem Bergpanorama ein. Da der Aufenthalt bei Gewitter im Freien und noch dazu in den Bergen mit Gefahren verbunden ist sah er sich veranlasst, durch eine nachträgliche Überarbeitung der Aufnahme am PC die erlebte Gewitterstimmung visuell darzustellen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
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Viele Fotografen/Fotografinnen haben es schon erlebt, dass im schönsten Augenblick die Kamera zu Hause ist. Aus dieser Erfahrunge heraus hat Herbert Ramer seine Kamera im Auto immer griffbereit. So war es für ihn kein Problem, diesen unerwarteten stimmungsvollen Sonnenuntergang am Ortsrand von Presseck im Landkreis Kulmbach im Bild festzuhalten. Es ist immer wieder sehenswert und ein Erlebnis fürs Auge, wenn die untergehende Abendsonne die Landschaft in ihr goldenes Licht taucht. Die knorrige Silhouette des Baumveteranen verleiht neben der Farbenpracht dem Foto das gewisse Etwas.
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Die Aufnahme „Bergwald“ von Armin Barth entstand bei einer Bergtour in den Tannheimer Bergen unterhalb des 1985 Meter hohen „Aggensteins“. Der Fotograf war in einem bewaldeten Abschnitt zwischen Bad Kissinger Hütte und der Bergstation der Breitenbergbahn unterwegs und erlebte während seiner Wanderung eine besonders eindrucksvolle Situation. Zu Beginn seiner Tour war die Gegend lange Zeit in zähen Wolkennebel gehüllt und erst im Verlauf des Nachmittags konnte die Sonne dank Föneinfluss die Wolkendecke durchbrechen. Das sich daraus entwickelte Naturschauspiel ist sehenswert: Es zeigte sich ein traumhafter Anblick mit kraftvollen Sonnenstrahlen, die in einem mystischen Bergwald ein fantastisches Lichtspektakel verursachten.
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Das Foto hat einen gewissen Seltenheits- und auch Erinnerungswert. Diese Winterlinde an der Straße zwischen Trieb und Anger fotografierte Siegfried Mischke bereits im Dezember 2010. Einige Zeit später hat ein Sturm die Äste des Baumes abgebrochen und ließ nur ein Stumpf zurück. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war alles schneebedeckt und es herrschte neblig trübes Wetter, welches alle Konturen der Landschaft in sich verschmelzen ließ. Dadurch kam das markante und imposante Erscheinungsbild des 20 m hohen Baumes besonders gut zu Geltung. Am Fuß der Linde befindet sich ein Gedenkmarterl von 1749, weshalb ihr Alter auf ca. 400 Jahre geschätzt wird. Zwischenzeitlich hat der Baumstumpf der „Kreuzkapeller Linde“ neue Triebe gebildet und man darf davon ausgehen, dass sie mindestens weitere Jahrzehnte die Landschaft optisch bereichert.
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Wenn sich Graugänse in Massen niederlassen, ist nicht jedermann davon begeistert. Für Fotografen können sie jedoch ein interessantes Motiv sein. Siegfried Wagner beobachtete an einem kalten Winternachmittag einen großen Schwarm dieser Vögel am Rudufersee. Als diese in ihrer Ruhe gestört wurden, erhoben sie sich wie auf ein Kommando in die Luft. Jetzt wurde es für den Fotografen interessant und in schneller Reaktion gelang es ihm, einige dieser fliegenden Gänse im Bild festzuhalten. Die tiefstehende Sonne sorgte für eine optimale Ausleuchtung der Szenerie und verlieh dem Foto eine anziehend wirkende Bildaussage.
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Diese außergewöhnliche Aufnahme von Reinhold Hopf mit dem Titel „Pilz auf Pilz“, besticht nicht nur durch ihre technische Raffinesse, sondern auch durch ihre ästhetische Wirkung.
Das Foto zeigt einen Helmling, einen zarten Pilz, der von dem sogenannten Helmlingsschimmel befallen ist. Was für das bloße Auge unscheinbar wirken mag, entfaltet in der Aufnahme eine faszinierende Detailfülle: feine Strukturen, subtile Farbnuancen und die geheimnisvolle Symbiose von Pilz und Schimmel.
Das Bild entstand als sogenannter Focusstack – eine Technik, bei der mehrere Einzelaufnahmen zu einem einzigen, gestochen scharfen Foto kombiniert werden. Ganze 120 Aufnahmen wurden dafür präzise übereinandergelegt, sodass selbst die kleinsten Details des Pilzes klar erkennbar sind.
Für die Beleuchtung benutzte er zwei LED-Leuchten, die jeweils im 45-Grad-Winkel von links und rechts ausgerichtet waren. Dieses Lichtsetup sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung und hebt die filigranen Strukturen des Helmlings eindrucksvoll hervor.
Die Faszination dieser Aufnahme beruht nicht nur auf einer technischen Perfektion, sondern auch auf ihrer künstlerischen Aussagekraft. Sie zeigt, wie Naturfotografie weit über reine Dokumentation hinaus gehen kann – hin zu einem Werk, das Staunen und Bewunderung auslöst.
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Das prachtvolle Barockschloss Moritzburg zählt zu den schönsten Wasserschlössern in Sachsen. Inmitten einer weitläufigen Teich- und Parkanlage beherbergt das Schloss eine der bedeutendsten Jagdtrophäensammlungen Europas und das „Federzimmer“, welches mit über einer Million farbiger Vogelfedern geschmückt ist. Das märchenhafte Schloss in der Nähe von Dresden diente auch als zauberhafte Kulisse des legendären Films „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Als Zeitpunkt für diese Aufnahme entschied sich Günther Lamm für die blaue Stunde, um die Farbe des Himmels mit den Spiegelungen der Schlossanlage im See wirkungsvoll in Szene zu setzen.
Text und Foto: Günther Lamm
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Zum AV-Abend am 13. November 2025 in der Neuen Filmbühne Lichtenfels laden wir auf das Herzlichste ein.Dieser Abend bietet wieder, wie in den vergangenen Jahren, eine bunte Themen-Vielfalt von insgesamt 22 kurzweiligen mit Musik hinterlegten Multimedia-Shows, welche von den Mitgliedern des Foto Clubs Lichtenfels erstellt wurden. Begeben Sie sich mit uns auf eine multimediale Reise zu idyllischen Orten und Landschaften, zu beeindruckenden Städte- und Länderreisen, in die faszinierende Tierwelt, hinein in historische „Zeitepochen“, sowie an weitere magische Plätze. Kommen Sie, lassen Sie sich virtuell in alle diese Welten entführen und genießen Sie eine unvergleichliche Kinoatmosphäre mit einer digitalen Laser-Projektion auf einer 8-Meter-Leinwand sowie Klangwelten im Dolby 7.1 Surround Sound.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Es besteht freie Platzwahl unter Ausschluss von Reservierungen. Einlass ist ab ca. 19:00 Uhr / Vorstellungsbeginn ist um 19:30 Uhr Der Zugang zum Kino (Treppenhaus) befindet sich in der Bamberger Straße 3 am unteren Stadtturm neben dem Eingang zum WEKA-Kaufhaus in Lichtenfels.
Ihr Peter Müller – Vorsitzender des LFC –
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In klaren Nächten entfalten über der verschneiten Landschaft Lapplands die grün und violett flammenden Polarlichter ein Schauspiel der besonderen Art. Auch Tang GuangPing war auf seiner Nordlandreise von diesem Tanz der Lichter fasziniert und hielt dies in eindrucksvoller Weise im Bild fest. Besonders stimmungsvoll wirkt seine Bildkomposition durch die auf der Bank sitzenden Frau, welche dem winterlichen Panorama Leben und Wärme verleiht. Die rote Kopfbedeckung zieht das Auge des Betrachters auf sich, lässt ihren stillen Blick in den nächtlichen Himmel erahnen. Ein Moment, der zum Staunen und Träumen einlädt, zum Genießen eines Augenblicks voll Ruhe, Schönheit und nordischer Magie.
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